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Umbau des Feuerwehrhauses in Klein Gladebrügge zur Barrierefreiheit

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Das im Jahr 2000 fertiggestellte Feuerwehrhaus Klein Gladebrügge dient der Gemeinde nicht nur als Versammlungsort der Freiwilligen Feuerwehr und der gemeindlichen Gremien (Gemeindevertretung, Ausschüsse) sondern hat sich als Dorfgemeinschaftshaus kontinuierlich als Zentrum des gemeindlichen sozialen und kulturellen Lebens entwickelt.
Täglich wird das Gebäude genutzt für Veranstaltungen und Treffen z. B. für die Senioren, den Bürgerverein, Sportvereine, Landfrauen, ortsansässige Parteien und Wählergemeinschaften, Jäger, Angler, Chöre, Tanzgruppen, Kulturveranstaltungen (Konzerte, Kabarett, Lesungen, Theater), die plattdeutsche Laienspielgruppe und der Nebenraum für einen Jugendtreff.

Das öffentlich vielfach genutzte Gebäude verfügt über eine Herren- und Damentoilette im Haupttrakt und eine Toilette im als Jugendtreff genutzten Anbau. Allerdings ist ein großes Manko, dass es keine barrierefreie Toilette gibt, sodass Menschen mit Behinderungen eine uneingeschränkte Nutzung des Gebäudes und Teilnahme an den Veranstaltungen nicht gewährleistet ist bzw. diesen Menschen eine Nutzung sogar vorenthalten ist, weil keine Nutzung der Toiletten möglich ist. In der Vergangenheit haben bereits Personen mit Behinderungen geäußert, dass es ihnen nicht möglich ist, an Veranstaltungen, Kursen etc. in diesem Gebäude teilzunehmen, weil sie die Toilette nicht benutzen können.

Als Gründungsmitglied des Netzwerkes Inklusion im Kreis Segeberg hat sich die Gemeinde auf den Weg zu einem barrierefreien Dorf gemacht und als erstes Projekt eine barrierefreie Bushaltestelle errichten lassen. Daher hat sie den dringend notwendigen Einbau einer barrierefreien Toilette im Feuerwehrhaus durch die BAS Architekten GmbH planen lassen. Dazu wurden diverse Planungsansätze mit dem Architekturbüro diskutiert; als kostengünstigste und zugleich baulich am wenigsten aufwendige Lösung hat man sich für eine Planung entschieden, die den Umbau der vorhandenen Toilette im Anbau vorsieht; diese ist ebenerdig und ohne Stufen erreichbar.
Nach vorliegender Planung werden Gesamtkosten in Höhe von 26.000 EUR entstehen. Die AktivRegion Holsteins Herz hat einen Zuschuss in Höhe von 11.344,53 EUR aus Mitteln des Landesprogramms ländlicher Raum (LPLR) Schleswig-Holstein.

Ausgeschrieben werden die folgenden Gewerke im Wege der beschränkten Vergabe:

- Abbruch- und Rohbauarbeiten
- Fliesenarbeiten
- Malerarbeiten
- Außenanlagen
- Tischler- und Trockenbauarbeiten
- Elektroarbeiten
- Sanitär- und Heizungsarbeiten

Interessierte Unternehmen können sich beim Amt Trave-Land zur Teilnahme an der Ausschreibung bewerben.

Website der Kommission für die Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums 2014-2020 ELER: http://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020/index_de.htm

Website des Ministeriums für Energie-wende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume : www.eler.schleswig-holstein.de

Verfasst von admin am 3. Februar 2017 - 10:47.